St.-Michaelskirche

Diese in den Jahren 1937-40 erbaute Kirche ist eines der originärsten Werke des großen Architekten Jože Plečnik. Das Gebäudeäußere ist die Verflechtung einer Kirche im Stil des slowenischen Karstes mit Elementen eines griechischen Tempels. Da sich die Kirche im Moorgebiet befindet, steht sie auf Piloten. Ihre Konstruktion besteht teilweise aus Holz. Durch den schlanken und durchlöcherten Glockenturm für eine interessant gestaltete Treppe in die Kirche.

Aus Spargründen wurden billigere Baustoffe verwendet. Die vier tragenden Säulen mit geometrischer Verzierung bestehen aus bearbeiteten Betonkanalisationsrohren. Außer diesen Säulen ist das gesamte Kircheninnere aus Holz hergestellt und wirkt daher ausgesprochen heimisch. Das Holz wurde von Bauern aus Dörfern der Umgebung gespendet. Besonders interessant sind der Altar und die Chorempore, die einer Bauernhausgalerie nachgeahmt ist. Der Kirchenentwurf ist von der zentralen Idee der National- und Universitätsbibliothek von Ljubljana abgeleitet – nämlich einer Treppe mit quer liegendem Lesesaal. Im Kircheninneren orientierte sich der Architekt an japanischen schintoistischen Tempeln.

Die Kirche war in so mancher Hinsicht ein Projekt der ganzen Plečnik-Familie. Karel Matkovič, ein Neffe des Architekten, war der in ihr dienende Priester und hatte auch den Bau in Auftrag gegeben. Mit der Errichtung der Kirche war außerdem auch Plečniks Bruder Andrej verbunden, der den Großteil des Baus finanzierte, und aus dem Nachlass von Plečniks Bruder Janez wurdne später die letzten Schulden beglichen.

Črna vas 48 1000 Ljubljana

Telefon: +386 (0)1 427 22 18

Diese in den Jahren 1937-40 erbaute Kirche ist eines der originärsten Werke des großen Architekten Jože Plečnik. Das Gebäudeäußere ist die Verflechtung einer Kirche im Stil des slowenischen Karstes mit Elementen eines griechischen Tempels. Da sich die Kirche im Moorgebiet befindet, steht sie auf Piloten. Ihre Konstruktion besteht teilweise aus Holz. Durch den schlanken und durchlöcherten Glockenturm für eine interessant gestaltete Treppe in die Kirche.

Aus Spargründen wurden billigere Baustoffe verwendet. Die vier tragenden Säulen mit geometrischer Verzierung bestehen aus bearbeiteten Betonkanalisationsrohren. Außer diesen Säulen ist das gesamte Kircheninnere aus Holz hergestellt und wirkt daher ausgesprochen heimisch. Das Holz wurde von Bauern aus Dörfern der Umgebung gespendet. Besonders interessant sind der Altar und die Chorempore, die einer Bauernhausgalerie nachgeahmt ist. Der Kirchenentwurf ist von der zentralen Idee der National- und Universitätsbibliothek von Ljubljana abgeleitet – nämlich einer Treppe mit quer liegendem Lesesaal. Im Kircheninneren orientierte sich der Architekt an japanischen schintoistischen Tempeln.

Die Kirche war in so mancher Hinsicht ein Projekt der ganzen Plečnik-Familie. Karel Matkovič, ein Neffe des Architekten, war der in ihr dienende Priester und hatte auch den Bau in Auftrag gegeben. Mit der Errichtung der Kirche war außerdem auch Plečniks Bruder Andrej verbunden, der den Großteil des Baus finanzierte, und aus dem Nachlass von Plečniks Bruder Janez wurdne später die letzten Schulden beglichen.

Anmerkungen

Eine Besichtigung der Kirche ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich. 

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