Forst- und Archäologielehrpfad Rakitna (789 m)

Abwechslungs- und lehrreicher Ausflug durch das natürliche und kulturhistorische Erbe von Rakitna

Grün, ruhig, abwechslungsreich und instruktiv. So lässt sich ein Streifzug auf dem Forst- und Archäologielehrpfad Römische Mauer – Rakitna, hoch über dem Moor von Ljubljana, inmitten eines weitläufigen Karstplateaus im Herzen des Krim-Mokrec-Berglands, am besten beschreiben. Rakitna ist schon lange ein beliebter Ausflugspunkt. Die Besucher kommen wegen des Sees, der im Sommer zum Baden einlädt, wegen des wohltuenden Klimas, das der Mischung mediterraner und alpiner Luftströme zu verdanken ist, und wegen der weitläufigen Wälder, die den Großteil des Plateaus bedecken. Der am Dorfrand in rund 800 Metern Höhe angelegte Lehrpfad lädt zu einer leichten Wanderung durch Wald und Flur ein. Er verläuft auf Fahrwegen sowie Wald- und Wiesenpfaden und bietet die Möglichkeit, sich mit dem natürlichen und kulturhistorischen Erbe des Gebietes vertraut zu machen.

Der Forst- und Archäologielehrpfad Römische Mauer beginnt am See, gegenüber dem Hotel Rakitna. Hier findet man eine große Tafel mit den wichtigsten Weginformationen und einer Wegkarte, auf der die Standorte der 22 Infotafeln, die den Weg säumen, eingezeichnet sind. (Jede Tafel enthält Aufgaben und Rätsel für die jüngsten Besucher, die für zusätzliche Abwechslung sorgen.)

Am Anfang des Lehrpfads ist eine lokale Sehenswürdigkeit ausgestellt: die Replik eines 64 Meter langen Mastes, der Ende des 19. Jahrhunderts von den hiesigen Fuhrleuten für das Segelschiff eines slowenischen Schiffbauers hergestellt und nach Triest gebracht wurde.

Da der Lehrpfad mit einem markierten Wanderweg zusammenfällt, leiten uns neben hölzernen Wegweisern („Učna pot“) auch die für die slowenische Bergwelt typischen Knafelc-Wegzeichen (roter Kreis mit weißem Punk). Der Weg kann zwar problemlos in etwa einer Stunde zurückgelegt werden, wer sich jedoch dem Inhalt der Infotafeln genauer widmen möchte, wird um einiges länger brauchen. Unterwegs treffen wir auch auf mehrere Holztafeln mit dem Namen des jeweiligen Baumes, sodass wir einen Einblick in die hiesige Baumarten-Vielfalt erhalten.

Der Weg verläuft größtenteils auf gut gefestigten Fahrwegen und nur teilweise eine Asphaltstraße entlang und über recht verwucherte Bergwiesen. Nur einmal steigt er etwas steiler an, und zwar wo einst die römische Wehrmauer stand, nach der der Weg auch benannt ist: die Claustra Alpium Iuliarum (auch „Schengen-System aus dem 3. Jahrhundert“) genannt, die die römische Straße in diesem Bereich geschützt hat. Ansonsten ist der Weg größtenteils flach oder sanft ansteigend bzw. abfallend.

Es ist ratsam, die Karte auf der einführenden Infotafel am See zu fotografieren, weil sie uns hilft, der vorgesehenen Route zu folgen.

Asgungspunkt

Rakitna (27 km vom Stadtzentrum von Ljubljana entfernt). Am See befindet sich ein Schotterparkplatz (Parkgebühren: 1 EUR/2 Stdn., 2 EUR/Tag). Vom Parkplatz gehen wir Richtung Hotel, wo wir auf der gegenüberliegenden Seite eine größere Infotafel mit einer Beschreibung und einer Karte des Forst- und Archäologielehrpfads Römische Mauer sowie das Wegzeichen erblicken, dem wir folgen.

Saison

Zu jeder Jahreszeit geeignet. Im Winter, insbesondere nach Schneefall, können die Wege hie und da vereist sein, sodass es ratsam ist, Halbsteigeisen und Wanderstöcken zu verwenden. Nach Regenfällen und in der kalten Jahreszeit empfehlen wir wasserfestes Wanderschuhwerk, da der Weg stellenweise nass und matschig ist.

Path details

  • Entfernung
    Entfernung

    4200m

  • Dauer
    Dauer

    1:30h

  • Höhenlage
    Höhenlage

    90m

  • Schwierigkeitsgrad
    Schwierigkeitsgrad

    einfach

  • Höhe
    Höhe

    789m

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