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Rupnik-Linie auf Zaplana (690 m)

naslovna Rupnikova - foto arhiv Turizma Ljubljana

Auf den Spuren der Geschichte im grünen Umland der Hauptstadt

In Zaplana, einem malerischen Dorf im hügeligen Umland von Ljubljana, können Sie Wandern mit Geschichte verbinden: Auf den grünen Hängen befinden sich hervorragend erhaltene Militärbunker aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg. Zu ihnen führt ein anspruchsloser Themenweg über weitläufige panoramareiche Wiesen und durch Wälder. Auf dem Weg gibt es Rastplätze mit Sitzbänken und gekennzeichnete Energiepunkte zur Verbesserung des Wohlbefindens.

Die Bunker in Zaplana waren Teil der Rupnik-Linie – einem System von Befestigungsanlagen, die das Königreich Jugoslawien in der Mitte der Dreißigerjahre des letzten Jahrhunderts in Erwartung eines italienischen Angriffs im Westen Sloweniens zu errichten begann. Die Linie wurde nach dem damaligen General slowenischer Abstammung, Leon Rupnik, benannt. Die Verteidigungslinie hat ihre vorgesehene Rolle jedoch nie erfüllt, da sie aufgrund des Rückzugs der jugoslawischen Armee noch vor dem italienischen Angriff verlassen wurde. Die Bunker in Zaplana wurden daher nicht vollständig fertiggestellt.

Auf dem Themenweg sind drei gut erhaltene Bunker am interessantesten – die italienische Armee hat sie nach der Besetzung dieses Gebiets nämlich nicht zerstört. Man kann sie auch betreten und ihr Inneres besichtigen. Über den Bau der Rupnik-Linie können Sie sich auf den Informationstafeln informieren, die entlang der Wegstrecke aufgestellt sind. Zum Beispiel darüber, wie sich der Bau auf das Leben der Einheimischen ausgewirkt hat; viele haben daran mitgearbeitet, da die Arbeit gut bezahlt wurde.

Der Rundweg beginnt beim beliebten Gasthaus Mesec, wo sich auch die erste Ausschilderung befindet (mit dem Logo eines Betonturms des Bunkers mit drei Schießscharten). Im ersten Teil führt Sie der Weg auch an den Überresten der spätrömischen Verteidigungsmauer Claustra Alpium Iuliarum vorbei, die im 4. Jahrhundert das größte architektonische Bauwerk der Römerzeit auf dem Gebiet des heutigen Sloweniens war und die strategische Bedeutung dieses Gebiets bereits in der Römerzeit verdeutlicht.

Die erste Hälfte der Strecke führt überwiegend leicht bergauf über Wiesen und durch Wald. An einigen Stellen bietet sich ein herrlicher Blick auf die grüne und hügelige Landschaft. Im zweiten Teil geht es meist bergab, bis man auf die asphaltierte Straße gelangt. Verpassen Sie hier nicht den alten Steinbrunnen, der nach Napoleon benannt wurde, der angeblich durch diese Gegend gezogen sein soll. Auf der Straße kehren Sie zum Gasthaus Mesec zurück.

Die Wanderung selbst dauert etwa anderthalb Stunden. Sie müssen aber deutlich mehr Zeit dafür einplanen, wenn Sie auch an den fünf Energiepunkten Halt machen und so lange verweilen wollen, wie es für eine wohltuende Wirkung erforderlich ist (dies ist auf speziellen Tafeln angegeben, auf denen auch die wohltuenden Wirkungen der Punkte aufgeführt sind).

Häufig gestellte Fragen

Der Ausgangspunkt für den Rupnik‑Linien‑Weg auf der Zaplana befindet sich bei der Gostilna Mesec, Zaplana (Parkplatz vorhanden).

Der Wanderweg der Rupnik‑Linie auf der Zaplana ist zu allen Jahreszeiten begehbar. Im Winter können einige Abschnitte, besonders nach Schneefall, vereist sein, daher werden Steigeisen und Trekkingstöcke empfohlen.

Details

  • Entfernung 3500m

  • Dauer 1:45h

  • Anstieg 120m

  • Difficulty Leicht

  • Höhe 690m

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